Ich war fleißig und habe ein neues Buch geschrieben. Es heißt "Geschichtenallerlei" und ist eine Sammlung unterschiedlicher Geschichten, die im Laufe der letzten Jahre entstanden sind.
Einige Geschichten sind ernst und nachdenklich und künstlerisch, andere witzig und crazy und absurd. Dazu gibt es etwas mit Sprachspielen, etwas mit Zombies, etwas mit Liebe, etwas mit Sci-fi, etwas mit Zeitkritikironie und etwas mit etwas, von dem ich gar nicht weiß, wie ich es nennen soll.
Man kann das Buch in jeder Buchhandlung bestellen, über den Verlag oder bei mir. Und natürlich auch auf Amazon ...
Ich bin im Amazonas ...
Eigentlich bin ich schon seit Jahren auf Amazon, mit meinen beiden ersten Büchern. Jetzt habe ich mich aber entschlossen, mich auch als Online-Autor zu betätigen, und habe mehrere Arbeiten hochgeladen, die sich nun jeder runterladen kann: Jan Patocka, Einführung in die Naturphilosophie, Nationalismus, Masaryk und noch ein paar andere.
Ich habe sie während meines Studiums geschrieben und zum Teil als Sonderpublikationen veröffentlicht. Seit der Zeit lagern sie in einer Bibliothek hier und einer dort, und wenn sie jemand braucht, hat er sie nicht zur Hand. Ich habe sie deshalb ins Internet gestellt. Sie sind für alle Interessierten und insbesondere Studenten der Philosophie geeignet, die sich über das jeweilige Thema informieren wollen. Sie können sich den Weg sparen, den ich gegangen bin, und ihn einfach fortsetzen und auf meiner Arbeit aufbauen.
Es gibt übrigens eine Gratis-Version von den Sachen, sie findet sich hier. Die Formatierung ist aber nicht so großartig und die Anmerkungen eine Qual. Bei den E-Books für Kindle sieht es besser aus, auch wenn nicht ganz optimal (deshalb auch die symbolischen Preise). Es ist natürlich anspruchvolle Kost, aber das soll sie sein. Ich hoffe, jemand hat was davon ...
Ich habe sie während meines Studiums geschrieben und zum Teil als Sonderpublikationen veröffentlicht. Seit der Zeit lagern sie in einer Bibliothek hier und einer dort, und wenn sie jemand braucht, hat er sie nicht zur Hand. Ich habe sie deshalb ins Internet gestellt. Sie sind für alle Interessierten und insbesondere Studenten der Philosophie geeignet, die sich über das jeweilige Thema informieren wollen. Sie können sich den Weg sparen, den ich gegangen bin, und ihn einfach fortsetzen und auf meiner Arbeit aufbauen.
Es gibt übrigens eine Gratis-Version von den Sachen, sie findet sich hier. Die Formatierung ist aber nicht so großartig und die Anmerkungen eine Qual. Bei den E-Books für Kindle sieht es besser aus, auch wenn nicht ganz optimal (deshalb auch die symbolischen Preise). Es ist natürlich anspruchvolle Kost, aber das soll sie sein. Ich hoffe, jemand hat was davon ...
Ich habe gedichtet ...
Vor Weihnachten sind zwei neue Bücher von mir erschienen, und zwar zwei Gedichtbände: "Gedichtchen" und "lyrisches und Amoratisches".
"Gedichtchen" sind witzige bis schräge Gedichte, die unterhalten und zum Lachen bringen sollen. Szenen aus dem Alltag werden in einen absurden Zusammenhang gestellt, die Verwendung neuer Begriffe, wie beispielsweise von Datei-Endungen oder Internet-Domains, führt zu skurrilen Reim-Kombinationen. Der ganze Unsinn macht aber (meistens) sehr viel Sinn.
"lyrisches und AMORatisches" sind zwei Gedichtbände in einem, die beide um das Leben und die Liebe kreisen und zum Lächeln bringen wollen. Mehrheitlich heiter, manchmal nachdenklich, selten traurig. Der zweite Band wurde zum Valentinstag geschrieben und gewidmet und enthält die wahrscheinlich bekannteste Liebeserklärung der Welt (viel Spaß beim Suchen). Ach ja, und mein Vater hat ihn vertont, genauso wie den ersten Teil vom ersten Band!
Beide Bücher kann man direkt beim Trauner Verlag kaufen: hier und hier. Natürlich kriegt man sie auch in jeder Buchhandlung. Allerdings schätze ich, dass man sie dort erstmal bestellen muss, denn im deutschen Sprachraum erscheinen monatlich fast 10.000 Bücher. Deshalb glaube ich nicht, dass sie meine Werke überall massig auf Lager haben werden. Sie können mir auch gern eine E-Mail schicken.
Ich freue mich, wenn meine Gedichte Ihnen Freude bereiten!
"Gedichtchen" sind witzige bis schräge Gedichte, die unterhalten und zum Lachen bringen sollen. Szenen aus dem Alltag werden in einen absurden Zusammenhang gestellt, die Verwendung neuer Begriffe, wie beispielsweise von Datei-Endungen oder Internet-Domains, führt zu skurrilen Reim-Kombinationen. Der ganze Unsinn macht aber (meistens) sehr viel Sinn.
"lyrisches und AMORatisches" sind zwei Gedichtbände in einem, die beide um das Leben und die Liebe kreisen und zum Lächeln bringen wollen. Mehrheitlich heiter, manchmal nachdenklich, selten traurig. Der zweite Band wurde zum Valentinstag geschrieben und gewidmet und enthält die wahrscheinlich bekannteste Liebeserklärung der Welt (viel Spaß beim Suchen). Ach ja, und mein Vater hat ihn vertont, genauso wie den ersten Teil vom ersten Band!
Beide Bücher kann man direkt beim Trauner Verlag kaufen: hier und hier. Natürlich kriegt man sie auch in jeder Buchhandlung. Allerdings schätze ich, dass man sie dort erstmal bestellen muss, denn im deutschen Sprachraum erscheinen monatlich fast 10.000 Bücher. Deshalb glaube ich nicht, dass sie meine Werke überall massig auf Lager haben werden. Sie können mir auch gern eine E-Mail schicken.
Duo Teres spielt Jan Truhlar auf Debut-CD
Das international preisgekrönte Duo Teres hat seine Debut-CD veröffentlicht. Mit dabei und drauf sind auch die „Zwei Kompositionen für Violine und Gitarre“ meines Vaters Jan Truhlar.
Das Duo Teres besteht aus Tomas Honek (Gitarre) und Lucia Kopsova (Violine) und ist damit im wahrsten Sinne des Wortes tschecho-slowakisch. Seit der Gründung 2007 führte der Erfolg der Konzertreisen die beiden Virtuosen auch ins Ausland. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zum 20. Jahrhundert. Spezialisiert sind die beiden allerdings auf jene Werke, die bereits im Original für ihre Besetzung geschrieben wurden. Einen besonderen Akzent legen sie auf Kompositionen zeitgenössischer Autoren. So ist es auch gekommen, dass sie auf meinen Vater gekommen sind.
Die CD ist vor Weihnachten erschienen ("Duo Teres", Arcodiva, Prag 2010) und ab 2011 im Fachhandel erhältlich. Wenn sich jemand informieren möchte, hier geht’s zur Website des Duos: Klick hier!
Noch eine Anmerkung: Die „Zwei Kompositionen für Violine und Gitarre“, op. 71a sind bereits 1952 entstanden, als mein Vater noch studierte. Interessant, welcher Beliebtheit sich der Tanz und die Romanze nach mehr als einem halben Jahrhundert erfreuen. Das Duo46 von Beth Ilana Schneider-Gould (Violine) und Dr. Matt Gould (Gitarre) hat sie nämlich vor 13 Jahren ebenfalls aufgenommen auf ihrer erfolgreichen "FM1:Homage to the 50’s“, Guitar Plus Records, USA 1998.
Man kann sich meinen Vater also bei iTunes kaufen ...
Das Duo Teres besteht aus Tomas Honek (Gitarre) und Lucia Kopsova (Violine) und ist damit im wahrsten Sinne des Wortes tschecho-slowakisch. Seit der Gründung 2007 führte der Erfolg der Konzertreisen die beiden Virtuosen auch ins Ausland. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zum 20. Jahrhundert. Spezialisiert sind die beiden allerdings auf jene Werke, die bereits im Original für ihre Besetzung geschrieben wurden. Einen besonderen Akzent legen sie auf Kompositionen zeitgenössischer Autoren. So ist es auch gekommen, dass sie auf meinen Vater gekommen sind.
Die CD ist vor Weihnachten erschienen ("Duo Teres", Arcodiva, Prag 2010) und ab 2011 im Fachhandel erhältlich. Wenn sich jemand informieren möchte, hier geht’s zur Website des Duos: Klick hier!
Noch eine Anmerkung: Die „Zwei Kompositionen für Violine und Gitarre“, op. 71a sind bereits 1952 entstanden, als mein Vater noch studierte. Interessant, welcher Beliebtheit sich der Tanz und die Romanze nach mehr als einem halben Jahrhundert erfreuen. Das Duo46 von Beth Ilana Schneider-Gould (Violine) und Dr. Matt Gould (Gitarre) hat sie nämlich vor 13 Jahren ebenfalls aufgenommen auf ihrer erfolgreichen "FM1:Homage to the 50’s“, Guitar Plus Records, USA 1998.
Man kann sich meinen Vater also bei iTunes kaufen ...
Ein Stück meines Vaters wurde uraufgeführt
1981 sind wir nach Österreich emigriert und kamen in das wunderschöne Bad Kreuzen. Hier komponierte mein Vater neben anderen die „Bad Kreuzener Idyllen“.
Nun wurde das Stück im Rahmen der Donaufestwochen im Strudengau uraufgeführt und zwar von Christian Haimel, dem österreichischen Stargitarristen. Der spielte so perfekt und mit so viel emotionaler Anmut wie immer. Das Konzert fand im würdigen Rahmen der Bad Kreuzener Kirche statt. Ich durfte ein paar Worte sprechen und meine Mutter in Vertretung des Vaters den Applaus entgegennehmen.
Das Besondere an dieser Premiere: Christian Haimel ist im gleichen Jahr geboren, in dem das Stück geschrieben wurde, und sogar am gleichen Ort, in Bad Kreuzen. Es war also ein Heimspiel. Und eine Freude zu erleben, wie sich nach 29 Jahren ein paar Kreise schließen ...
Nun wurde das Stück im Rahmen der Donaufestwochen im Strudengau uraufgeführt und zwar von Christian Haimel, dem österreichischen Stargitarristen. Der spielte so perfekt und mit so viel emotionaler Anmut wie immer. Das Konzert fand im würdigen Rahmen der Bad Kreuzener Kirche statt. Ich durfte ein paar Worte sprechen und meine Mutter in Vertretung des Vaters den Applaus entgegennehmen.
Das Besondere an dieser Premiere: Christian Haimel ist im gleichen Jahr geboren, in dem das Stück geschrieben wurde, und sogar am gleichen Ort, in Bad Kreuzen. Es war also ein Heimspiel. Und eine Freude zu erleben, wie sich nach 29 Jahren ein paar Kreise schließen ...
Es gibt ein neues Buch
Ich habe mich wieder als Autor betätigt und diesmal auch die Redaktion des neuen Buchs übernommen.
Es heißt "Die Kinder Eritreas" und ist ein buntes Lese- und Bilderbuch über das Projekt "Austria for Eritrea" des Rotary Clubs Linz-Altstadt. Bei diesem Projekt wurden in den letzten fünf Jahren in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, eine kinderurologische Krankenstation aufgebaut, Kinder behandelt und Ärtze ausgebildet. In Eritrea leben nämlich 2,5 Millionen Kinder und denen stehen gerade mal 3 Kinderärzte zur Verfügung. Deshalb geht das Projekt auch weiter, vorläufig gibt es aber schon diese Publikation.
Es ist eine schöne Arbeit mit einem schönen Ergebnis und einem noch schöneren Zweck, denn das Buch ist eine Art Lesehilfe: Die Einnahmen aus dem Verkauf finanzieren die nächsten Einsätze des kinderurologischen Projektteams in Afrika.
Hier gibt es einen kurzen Artikel zur offiziellen Pressekonferenz im Linzer Domviertel, hier ein Video dazu, hier geht es zur Facebook-Seite des Buchs, hier zur Facebook-Seite des Projekts und hier zur Website des Projekts.
Es heißt "Die Kinder Eritreas" und ist ein buntes Lese- und Bilderbuch über das Projekt "Austria for Eritrea" des Rotary Clubs Linz-Altstadt. Bei diesem Projekt wurden in den letzten fünf Jahren in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, eine kinderurologische Krankenstation aufgebaut, Kinder behandelt und Ärtze ausgebildet. In Eritrea leben nämlich 2,5 Millionen Kinder und denen stehen gerade mal 3 Kinderärzte zur Verfügung. Deshalb geht das Projekt auch weiter, vorläufig gibt es aber schon diese Publikation.
Es ist eine schöne Arbeit mit einem schönen Ergebnis und einem noch schöneren Zweck, denn das Buch ist eine Art Lesehilfe: Die Einnahmen aus dem Verkauf finanzieren die nächsten Einsätze des kinderurologischen Projektteams in Afrika.
Hier gibt es einen kurzen Artikel zur offiziellen Pressekonferenz im Linzer Domviertel, hier ein Video dazu, hier geht es zur Facebook-Seite des Buchs, hier zur Facebook-Seite des Projekts und hier zur Website des Projekts.
Ich habe redlich gefeiert
Es gibt immer was zu feiern. Diesmal war es die 40-Jahre-Charterfeier des Rotaract Clubs Linz im prachtvoll glitzernden Ars Electronica Center.
Es gibt auch immer was zu sagen, und so habe ich dort die Festrede gehalten. Sie war ein wenig anders, als erwartet, aber genau das erwartet man sich ja. Der lob-kritische Vortag der 4.0-Version zeigte anhand von 4 Fragen, dass es gut ist, wenn man 0 Ahnung hat, zumindest wenn es darum geht, wohin es in Zukunft geht.
Doch hier geht es erst einmal zum Rotaract Club Linz, der seinerzeit als erster Rotaract Club in Österreich gegründet wurde, wo es online ein bisschen Face-to-face gibt.
Es gibt auch immer was zu sagen, und so habe ich dort die Festrede gehalten. Sie war ein wenig anders, als erwartet, aber genau das erwartet man sich ja. Der lob-kritische Vortag der 4.0-Version zeigte anhand von 4 Fragen, dass es gut ist, wenn man 0 Ahnung hat, zumindest wenn es darum geht, wohin es in Zukunft geht.
Doch hier geht es erst einmal zum Rotaract Club Linz, der seinerzeit als erster Rotaract Club in Österreich gegründet wurde, wo es online ein bisschen Face-to-face gibt.
Ich habe mich firmen lassen
Mit 40 Jahren, aber immerhin. Und eigentlich war es genau richtig. Weil man alles viel bewusster erlebt. Zuerst bin ich nämlich mit 11 Jahren durch die Emigration bzw. Immigration (je nachdem, aus welcher Perspektive man oder frau oder sonst wer es betrachtet) irgendwie aus dem gewohnten Rahmen kirchlicher Abläufe gefallen. Und dann ...
Hier geht's zum Interview (pdf) mit der Kirchenzeitung der Diözese Linz!
Mein Bruder hat eine neue CD aufgenommen
So ist das mit den älteren Brüdern. Nehmen einfach eine CD auf. Sie heißt "Die Erste" und ist die erste der neuen Formation, die Ivo Truhlar (Gitarre) und Roland Pichler (Klarinette) auf die Beine und die Bühne gestellt haben.
Die beiden Jungs gibt es noch nicht einmal ein Jahr und schon haben sie eine Serie von recht erfolgreichen Konzerten hinter sich. Wer sie live auf der Bühne erlebt hat, weiß wie spannend, witzig und unterhaltsam ihre Auftritte sind und wie überraschend würzig, fröhlich und nachdenklich ihre Musik klingt.
Die beiden Jungs gibt es noch nicht einmal ein Jahr und schon haben sie eine Serie von recht erfolgreichen Konzerten hinter sich. Wer sie live auf der Bühne erlebt hat, weiß wie spannend, witzig und unterhaltsam ihre Auftritte sind und wie überraschend würzig, fröhlich und nachdenklich ihre Musik klingt.
Sie nennen das Crossover. Aber im Prinzip ist es einfach nur schön, wenn Bach und Deep Purple, Gershwin und Pippi Langstrumpf, jiddische Hits und die eine oder andere Eigenkomposition zusammengemixt und mit so viel Respekt vor den Meistern und so viel Spaß fürs Publikum serviert werden. Da kann es schon passieren, dass man sich am Kopf kratzt, weil man nicht versteht, dass zwei Instrumente ausreichen, um so viel Stimmung zu machen.
Hier spielt die Musik!;-)
Hier spielt die Musik!;-)
Ich habe ein Interview gegeben
Und das ist etwas, das einem immer schmeichelt, oder? Erst recht, wenn es in der aktuellen Ausgabe von Soziologie Heute passiert (Heft 4, April 2009).
Da hat mir Mag. Dr. Bernhard Hofer, Chef von Public Opinion, dem renommierten Institut für Qualitative Sozialforschung in Linz, ein paar anregende Fragen zu meinem letzten Buch gestellt. Und ich habe ihm ein paar hoffentlich aufregende Antworten gegeben. Auf jeden Fall hat es mich gefreut. Und weil es vielleicht auch den einen oder die andere freut, es zu lesen, hier ein wenig Info ...
"Soziologie heute" ist das erste und bislang einzige populärwissenschaftliche Fachmagazin für Soziologie im deutschsprachigen Raum. Jeden zweiten Monat gibt es Artikel zu gesellschaftspolitischen Themen, um Kompliziertes zu vereinfachen und damit Interessantes verdaubar zu machen. Beispielsweise welche geschlechtlichen Differenzen es im Profifußball gibt (ganz toll, siehe angegebene Heft-Ausgabe bzw. Link oben).
Auf der Website werden unter "Soziologiewissen gerafft" theroretische Begriffe praktisch erläutert und so spannende Fragen wie "Welche Typen legitimer Herrschaft Max Weber unterscheidet" beantwortet. Unter "Ausgewählte Klassiker" findet man namentlich kurze Vorstellungen aus der Gesellschaft von Auguste Comte bis Vilfredo Pareto. Und Englisch für Soziologen und Videos gibt es auch noch.
Da hat mir Mag. Dr. Bernhard Hofer, Chef von Public Opinion, dem renommierten Institut für Qualitative Sozialforschung in Linz, ein paar anregende Fragen zu meinem letzten Buch gestellt. Und ich habe ihm ein paar hoffentlich aufregende Antworten gegeben. Auf jeden Fall hat es mich gefreut. Und weil es vielleicht auch den einen oder die andere freut, es zu lesen, hier ein wenig Info ...
"Soziologie heute" ist das erste und bislang einzige populärwissenschaftliche Fachmagazin für Soziologie im deutschsprachigen Raum. Jeden zweiten Monat gibt es Artikel zu gesellschaftspolitischen Themen, um Kompliziertes zu vereinfachen und damit Interessantes verdaubar zu machen. Beispielsweise welche geschlechtlichen Differenzen es im Profifußball gibt (ganz toll, siehe angegebene Heft-Ausgabe bzw. Link oben).
Auf der Website werden unter "Soziologiewissen gerafft" theroretische Begriffe praktisch erläutert und so spannende Fragen wie "Welche Typen legitimer Herrschaft Max Weber unterscheidet" beantwortet. Unter "Ausgewählte Klassiker" findet man namentlich kurze Vorstellungen aus der Gesellschaft von Auguste Comte bis Vilfredo Pareto. Und Englisch für Soziologen und Videos gibt es auch noch.
Es gab wieder einmal Missverständnisse
"Wie Österreicher und Tschechen einander missverstehen" ist der Klassiker unter meinen Vorträgen. Ich habe ihn in Krakau vor erlesenstem Publikum inklusive Simultanübersetzung ins Polnische gehalten ebenso wie zur Eröffnung einer Konditorei im tschechischen Nove Hrady. Aber am meisten lieben ihn die Österreicher.
Weil es um Essen, Sprache und Geschichte geht? Den täglichen Wahnsinn mit den Namen? Oder weil er zeigt, dass man manches, was man denkt, lieber überdenken sollte?
Jeder will die Missverständnisse vestehen: vom Oberösterreichischen Volksbildungswerk über den Oberlandesgerichtshof in Linz (die haben manchmal Kulturtage mit tschechischen Strafrichtern, ist also keine Straftat) bis zur Jahresveranstaltung der Synthesa-Gruppe (prima Firma mit internationaler Belegschaft) in der Lederfabrik.
Jetzt durfte ich beim "Tschechischen Tisch" sprechen. Der wird seit Jahren von Herbert Vorbach veranstaltet, der sich hier wirklich vorbildlich engagiert, zur Völkerverständigung beiträgt und natürlich dazu, dass diverse Ex-Tschechoslowaken auch was zu sagen haben ...
Ich habe ein Impulsreferat gehalten
Impulse sind doch gut und Referate erst recht. Warum nicht beides kombinieren? So geschehen bei den "Altenburger Begegnungen 2007" im wunderschönen Stift Altenburg in Niederösterreich.
Hier wurde unter dem Motto "Gewinn versus Gewissen" die Frage serviert, ob Profit und Ethik miteinander vereinbar sind. Der liebe Abt Christian Haidinger hat geladen, der sympathische Tarek Leitner moderiert und die Teilnehmer haben anschließend angeregt diskutiert.
Meinen Senf kann man in einer stark gekürzten Fassung im Wirtschaftsblatt nachlesen ...;-)
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